
Mein Name ist Lee Marvin Stüwe, aber die Meisten nennen mich nur bei einem der beiden Vornamen. Ich bin beruflich Network Engineer und in meiner Freizeit in meinen beiden „Herzensprojekten“ aktiv: IT- & Medienarbeit in der Mediengruppe Selm und aktives Mitglied in der Feuerwehr der Stadt Selm.
„Ich bin Marvin und ich bin für die dummen Sprüche da. Nehmt das, was ich sage bitte immer mit Humor.“
Meine Standardvorstellung auf jedem Feuerwehr-Lehrgang
Über meine Person
Ursprünglich geboren in Dortmund, aber seit vielen Jahren wohnhaft in Selm. Wer Selm nicht kennt: „Selm – Das Tor zum Münsterland“, je nach Definition noch Ruhrgebiet (es gab ja mal eine Zeche hier) oder schon Münsterland, jedenfalls zwischen Dortmund und Münster auf der Karte als nördlichste Stadt des Kreises Unna.
Was mich seit meiner Schulzeit begleitet ist mein Anspruch an mich selbst, der ab und zu in Perfektionismus ausartet. Wenn ich etwas anpacke, muss es gut werden.
Mediengruppe Selm e.V.
Mein bislang umfangreichstes Projekt war die Gründung der Mediengruppe Selm, einem gemeinnützigen Verein, der sich die Medienkompetenzförderung bei Jugendlichen auf die Fahnen geschrieben hat. Wir möchten Jugendlichen den Einstieg in die Medienarbeit so leicht wie möglich zu machen. Konkret heißt das: Der Verein gibt die organisatorische Umgebung, in der verschiedene Medienprojekte realisiert werden können, damit sich die Mitglieder voll auf die Projektarbeit konzentrieren können.
Wir haben den Verein mit 2 Projekten gestartet: zum einen dem Filmprojekt der beiden Mitgründer Alexander Nimtz und Daniel Vieweg und zum anderen wurde die Schülerzeitung des Städtischen Gymnasiums (siehe unten) in den Verein überführt und fortan als Jugendzeitung weitergeführt. Seit Jahren in ewiger Dauerplanung befindet sich das Radioprojekt. Ziel hier ist es, im Jugendzentrum Sunshine ein Jugendradiostudio einzurichten und Beiträge zu produzieren.
Mittlerweile Tradition ist die foto- und videografische Dokumentation des Selmer Stadtfests. Ich selbst bin an diesem Projekt als Fotograf beteiligt.
Im Hintergrund bin ich für die gesamte IT innerhalb des Vereins zuständig. Das heißt, ich betreibe die virtuelle Infrastruktur auf dem angemieteten Server, über den Dienste wie die Websites, Inventarsystem, Buchhaltung, Cloud, etc. laufen. Außerdem bin ich für die Datensicherheit und Datensicherung verantwortlich.
Feuerwehr Selm
Ich bin seit nunmehr über 10 Jahren Mitglied der Feuerwehr Selm und seit 2018 auch Mitglied der Einsatzabteilung. Seit 2019 bin ich in der Öffentlichkeitsarbeit tätig und habe unter anderem die Website der Feuerwehr neu aufgesetzt.
Innerhalb der Jugendfeuerwehr habe ich die Abzeichen Jugendflamme Stufen 1-3 sowie die Leistungsspange erhalten.
Nach Absolvierung des Grundlehrgangs sowie des Atemschutzgeräteträgerlehrgangs im Jahr 2018 nahm ich 2019 am Leistungsnachweis teil und habe außerdem so ziemlich jeden Lehrgang besucht, der mir angeboten wurde, unter anderem der Truppführerlehrgang (F2) im Jahr 2021.
Schulprojekte
Im Laufe meiner Schullaufbahn und auch kurz danach zu Beginn meiner Ausbildung habe ich bei der Realisierung einiger Projekte mitgewirkt.
Schülergenossen Selm eSG
Ich bin circa ein halbes Jahr nach Gründung der Schülergenossenschaft am Städtischen Gymnasium Selm beigetreten. Das Konzept: Der Aufbau eines von Schülerinnen und Schülern betriebenes Unternehmen in der Rechtsform einer Genossenschaft bzw. der Unterform der eingetragenen Schülergenossenschaft eSG. Ich wirkte unter anderem bei der Onlinepräsenz und dem Marketing allgemein mit. Zusammen mit den anderen höchst engagierten Schülerinnen und Schülern schafften wir es, eine der erfolgreichsten Schülergenossenschaften in Deutschland zu werden und wurden mit zahlreichen Preisen geehrt, wie zum Beispiel dem 1. Preis beim IHK-Schulpreis Wirtschaftswissen (05/2014) und dem 1. Preis beim Schüler Business Award des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (08/2015). Bis heute bin ich stolz auf das, was wir dort geleistet haben.
Schülerzeitung „PunktSZ“
Zu Beginn der Oberstufe habe ich mich für das Thema Schülerzeitungen interessiert und in meiner Schule nachgefragt, jedoch mit dem ernüchternden Ergebnis: Die Schülerzeitung „SBZ“ gibt es seit Jahren nicht mehr. Kurz überlegt und mit ein paar Mitschülerinnen und Mitschülern zusammengetan und selbst eine Schülerzeitung gegründet. Mit der PunktSZ ist 2016 dann die erste rein digitale Schülerzeitung in Selm an den Start gegangen. Doch uns wurden viele Steine in den Weg gelegt, denn der Raum, den wir nutzen konnten, wurde kurze Zeit später renoviert und anderweitig verwendet. Da das Schulgebäude sehr gut ausgebucht war, konnte man der Schülerzeitung keine Redaktionsräume bereitstellen. Das hat sich bis zu meinem Schulabschluss auch nicht geändert. Die PunktSZ gibt es bis heute, allerdings nicht mehr als reine Schülerzeitung, sondern im Vereinskontext als Jugendzeitung.
Abitainment 2018
Die Abiturjahrgänge am Städtischen Gymnasium Selm veranstalten zur Finanzierung des Abiballs traditionell ein abendfüllendes Bühnenprogramm. Je nach Engagement und Budget kommt dabei natürlich ein unterschiedliches Level an Qualität raus, mal ganz davon abgesehen, dass Unterhaltung reine Geschmackssache ist. Ich für meinen Teil war von Anfang im Planungsteam und war für die technische Umsetzung zuständig, also Vorbereitung und Bedienung der Bühnentechnik (Licht, Ton, Video). Ich erhielt grandiose Unterstützung von Lars Koltermann, einem sehr guten Freund, der eigentlich gar kein Schüler am SGS war, sondern die Wolfhelmschule in Olfen besuchte und ein Jahr nach mir sein Abitur bestand. Deshalb war es nur fair, ihm bei seinem Abitainment ebenfalls zu helfen.
Abitainment 2019
Das erste Abitainment an der Wolfhelmschule Olfen war besonders, da es meine mit Abstand größte Produktion jemals war. Wir (das vierköpfige Autorenteam) haben über ein Jahr lang an dem Stück, einem Film-Theater-Hybriden, geschrieben und das dann mit unserem neunköpfigen Filmteam und den Schauspielerinnen und Schauspielern aus der Stufe abgedreht bzw. mit dem 15-köpfigen Theaterteam plus Schauspielerinnen und Schauspielern auf die Bühne gebracht. Nachdem ich quasi 2 Wochen lang in der Schule gewohnt habe und nur zum Schlafen nach Hause gefahren bin, war es so weit: Alles stand, die Technik war programmiert, wir waren bereit für die Aufführung. Nach 4 Aufführungstagen war klar: Es war ein voller Erfolg. Ein kurzer Einblick gefällig? Der Trailer.